Posts mit dem Label Software werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Software werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 3. August 2007

Microsoft testet Werbung in vorinstallierter Software

Dies bedeutet wahrscheinlich, dass sich für den Endkunden nur wenig ändert - außer der neuen Werbung. Works wurde schon bisher meist kostenlos auf Fertig-PCs vorinstalliert, so dass für den Käufer selbst keine Kosten entstanden, sondern nur für den Hersteller des jeweiligen Rechners.

Die Kosten für die Vorinstallation sollen nun offenbar wegfallen, da Microsoft hofft, die gleichen oder sogar höhere Umsätze mit der werbefinanzierten Ausgabe von Works zu erzielen. Das Pilotprogramm soll in den kommenden Monaten anlaufen und bis Mitte nächstes Jahres durchgeführt werden.

Bisher hat Microsoft nur wenige Informationen zu Works 9.0 veröffentlicht. Es ist weder bekannt, welche PC-Hersteller an der Testphase teilnehmen werden, noch in welchen Ländern und Sprachen die Erprobung erfolgen soll. Nur eines steht fest - wo die Werbebanner eingeblendet werden sollen.

Die Werbung wird unter anderem im Works Task Launcher und dem Bereich am linken Bildschirmrand, wo die häufig genutzten Aufgaben zu finden sind, zu sehen sein. Die Auslieferung der Banner soll über Microsofts eigene Infrastruktur erfolgen, wie es schon bei Windows Live Mail Desktop der Fall war.

Ob auch andere Microsoft-Produkte, die die PC-Hersteller vorinstallieren, künftig mit Werbebannern "ausgerüstet" sein werden, steht offenbar noch nicht fest. Sollte die Testphase bei Works 9.0 erfolgreich verlaufen, scheint dies jedoch durchaus wahrscheinlich.

Donnerstag, 26. Juli 2007

Mozilla will kostenlosen E-Mail-Client loswerden

Der Donnervogel entwächst seinen Eltern, nun wollen sie ihn endlich loshaben: Die Chefin der Mozilla Foundation, Mitchell Baker, hat in ihrem Blog mitgeteilt, die E-Mail-Lösung Thunderbird nicht weiterentwickeln zu wollen. Sie erklärte der Developer-Community, dass Thunderbird sich inzwischen zu einem soliden Produkt ausgewachsen habe. Man strebe nun die Auslagerung an, eine Thunderbird Foundation sei vorstellbar.

Die Mozilla Foundation sei vollauf damit beschäftigt, Microsoft mit dem Open-Source-Browser Firefox das Leben schwer zu machen. Man finde einfach nicht mehr die nötige Zeit und Energie, sich auch noch um den Mail-Client zu kümmern. Neben der Möglichkeit, eine neue Foundation zu gründen, könne sie sich aber auch eine Art Unterorganisation für Thunderbird vorstellen. Weiterer gangbarer Weg: Man könne die Entwicklung als Community-Projekt analog zu Seamonkey weiterführen. Das halte sie, Baker, für die einfachste Lösung.

Mozilla will sich auf die Kernaufgaben rund um die Weiterentwicklung des Browsers Firefox und die dazugehörige Entwicklergemeinde konzentrieren. Der Schwerpunkt auf Firefox werde sich auch in absehbarer Zukunft nicht ändern, so Baker. Daher habe die Mozilla Foundation beschlossen, sich nach einer neuen und separaten Organisationsform für Thunderbird umzusehen, die es der Thunderbird-Gemeinde erlauben werde, "ihr eigenes Schicksal zu bestimmen".

Daneben sucht die Foundation aber offenbar auch nach neuen Wegen, wie Mozilla vom Mail-Markt profitieren kann, ohne selbst Thunderbird weiterentwickeln zu müssen. Es sollen sich an Mail Interessierte melden, um bei Mozilla neue Mailformen zu erforschen. "Und wenn es sich zeigt, dass die Weiterentwicklung von Thunderbird, wie ursprünglich geplant, der beste Weg gewesen wäre, Mail zu verbessern, dann haben wir auch etwas sehr Wertvolles gelernt", so Mitchell Baker.

Mittwoch, 25. Juli 2007

World of Warcraft mit über 9 Millionen aktiven Spielern

Das Online-Rollenspiel World of Warcraft (WoW) zählt nach Angaben der Entwicklerfirma zurzeit über 9 Millionen aktive Spieler. Blizzard Entertainment, Entwickler des MMORPGs, und der Publisher Vivendi Universal stellen damit einen weiteren Rekord auf, nachdem sich das Add-on The Burning Crusade weltweit 2,4 Millionen Mal innerhalb von 24 Stunden verkauft hatte. Die Verkaufszahlen der Erweiterung stiegen im ersten Monat auf insgesamt 3,5 Millionen an. Damit ist und bleibt WoW inklusive Add-on das meistverkaufte PC-Spiel weltweit.

WoW erschien Ende November 2004 in den USA und entwickelte sich schnell zum beliebtesten MMORPG (Massively-Multiplayer Online Roleplaying Game) weltweit. Anfang 2005 veröffentlichte Blizzard das Spiel auf dem europäischen Markt, verzeichnete schon im Juli 2005 international 3,5 Millionen Spieler und fand sich in Verkaufscharts ganz oben ein. Mit dem Erscheinen der Erweiterung The Burning Crusade Anfang des Jahres 2007 stieg die Größe der Community auf 8 Millionen an.

Aktuell bereitet Blizzard mit der chinesischen Partnergesellschaft The9 den Start des Add-ons auf dem chinesischen Markt vor. Blizzard hofft damit auf einen erneuten Schub für die Zahl der aktiven Spieler. Kommende Konkurrenz-Produkte, etwa Warhammer Online oder Hellgate: London, könnten aber Druck auf die Geschäfte von Blizzard ausüben. Zu der Beta-Testphase von Warhammer Online meldeten sich bisher laut dem Publisher EA Mythic über 300.000 Interessenten an. Das Spiel soll im ersten Quartal 2008 veröffentlicht werden und ein großes Player-vs.-Player-Angebot durch rivalisierende Realmkämpfe (Server vs. Server) bieten.

Montag, 23. Juli 2007

Windows 7: Windows-Vista-Nachfolger kommt 2010

Im Juli 2006 verkündete Microsoft bereits, dass die Planungen an einer neuen Windows-Version bereits angelaufen seien und die kommende Betriebssystem-Version aus Redmond den Codenamen "Windows Vienna" trägt. Nun hat Microsoft diese Pläne konkretisiert und zum Teil korrigiert. Aus dem Arbeitstitel Windows Vienna wurde "Windows 7" und das Fertigstellungsdatum wurde mit 2010 festgezurrt.

Vor der Verfügbarkeit von Windows Vista gab es zahlreiche Verzögerungen, so dass das Betriebssystem später als geplant und mit zum Teil deutlich weniger Funktionen als zunächst vorgesehen auf den Markt kam. Ein solches Schicksal will Microsoft "Windows 7" ersparen und den Zeitplan bis 2010 in jedem Fall einhalten, verriet Microsoft auf einer Verkaufsmesse in den USA. Diese Informationen gelangten an US-Journalisten von Ars Technica, ZDNet, WinInfo, CNet.com, ComputerWorld.com und Seattle Post Intelligencer, die sich zum Teil diese Angaben im Kern von Microsoft bestätigen ließen.

Noch liegen kaum Angaben dazu vor, welche Eigenschaften "Windows 7" auszeichnen wird. Allerdings wurde bereits Erstaunliches verraten: Auch der Windows-Vista-Nachfolger wird neben einer 64-Bit-Ausführung auch als 32-Bit-Version erscheinen. Hier wäre durchaus denkbar gewesen, dass Microsoft beim nächsten Betriebssystem ganz auf die Unterstützung von 32-Bit-Systemen verzichten würde.

Bis zum Erscheinen von "Windows 7" plant Redmond keine Zwischenversion. Microsoft enthüllte bereits, dass der Nachfolger von Windows Vista auch als Abonnement-Modell angeboten werden soll. Das neue Windows-System soll sich sowohl an Privat- als auch an Firmenkunden richten.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Service Pack für Windows Vista im Anmarsch?

Wie bei der ersten Ankündigung zitiert Mary Jo Foley von ZDNet per Blog-Eintrag wieder Microsoft-Insider, die besagen, dass der Konzern eine Beta-Version des Service Pack 1 für Windows Vista voraussichtlich am 19. Juli 2007 veröffentlichen wird. Aber spätestens Ende der Woche soll die Beta-Version fertig sein.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Microsoft den Veröffentlichungstermin für das Service Pack 1 nicht wird einhalten können - denn eine erste Beta-Version des Service Packs für Windows Vista sollte demnach erst Ende 2007 fertig werden, so dass die Final-Version erst 2008 erscheinen könnte. Am 19. Juli 2007 wird sich zeigen, ob Foley diesmal richtig liegt.

Google hatte sich beim US-Justizministerium darüber beschwert, dass es vielen Anwendern von Windows Vista nur schwierig möglich sei, Konkurrenz-Programme zum Durchsuchen der eigenen Festplatte zu nutzen. Windows Vista wird standardmäßig mit einer Desktopsuche ausgeliefert. Google selbst bietet mit Google Desktop eine Desktop-Suchmaschine an.

Als Reaktion darauf will Microsoft Windows Vista so anpassen, dass sich Desktop-Suchmaschinen der Konkurrenz besser in das Redmondsche Betriebssystem integrieren lassen. Dann wird sich in Windows Vista festlegen lassen, welches Standardprogramm für die Desktop-Suche verwendet wird, so dass über die in Vista integrierten Suchfelder direkt auch Desktop-Suchprogramme von Dritten aufgerufen werden können. Dies ist bisher nicht möglich. Unter anderem diese Änderung soll mit dem Service Pack 1 in Windows Vista Einzug halten.

Dienstag, 17. Juli 2007

Microsoft: Windows Home Server ist fertig

Microsoft hat die Entwicklung von Windows Home Server abgeschlossen. Das Betriebssystem wird nun an OEM-Partner ausgeliefert, die damit ihre Hardware ausstatten.

Bisher haben Iomega, Fujitsu-Siemens, Gateway, Hewlett-Packard, LaCie und Medion bekannt gegeben, Computer auf der Basis von Home Server auszuliefern. Mit den ersten Geräten wird im Herbst gerechnet. Laut Microsoft wird es auch eine System-Builder- und eine Test-Version geben, die 120 Tage läuft. Die Lokalisierungsarbeiten an den deutschen, französischen und spanischen Versionen laufen noch, sollen aber in Kürze beendet sein.

Windows Home Server basiert auf Windows Server 2003 und richtet sich gezielt an Familien mit mehreren PCs. Die Software verspricht leichtes Vernetzen, so dass Anwender von überall Zugriff auf zentral gespeicherte Medien und angeschlossene Netzwerk-Geräte haben. Musik, Bilder und Videos sollen zudem von außen per Internet abrufbar sein. Verschiedene (automatische) Backup-Funktionen wollen die Sicherheit der Daten garantieren.

Montag, 16. Juli 2007

Browser: Firefox ist erstmals Marktführer in Teilen Europas

Mozillas Open-Source-Browser Firefox kann sich über erneute Zuwächse bei seiner Anwenderschar freuen. Laut einer jüngsten Studie des französischen.

Marktforschungsinstituts XiTiMonitor verfügt Firefox in Europa bereits über einen Marktanteil von 27,8 Prozent. Das entspricht einer Steigerung von 6,7 Prozentpunkte innerhalb eines Jahres.

Der Internet Explorer muss weitere Einbußen hinnehmen und landet bei 66,5 Prozent. Opera kommt derzeit auf 3,5 Prozent, Apples Safari auf 1,7 Prozent.

Auffallend ist einmal mehr die sehr unterschiedliche Verbreitung in den einzelnen Ländern: In einwohnerstarken Ländern wie Großbritannien, Spanien, Italien und der Ukraine kämft der Firefox immer noch mit der 20-Prozent-Marke.

In Ländern wie Slowenien, Finnland und der Slowakei hat sich der Mozilla-Browser mit nahezu 50 Prozent Marktanteil erstmals zum Marktführer gemausert.

In Deutschland verfügt der Firefox über einen Anteil von 38 Prozent.

Microsoft gibt sich gelassen
"Jedes Unternehmen strebt natürlich nach einem möglichst hohen Marktanteil. Gleichzeitig muss man aber auch die strategischen Wertigkeiten im Auge behalten", zeigt sich Microsoft-Unternehmenssprecher Thomas Lutz gelassen.

So komme vor allem dem Unternehmenssegment eine bedeutende strategische Rolle zu. "Der Browser wird als integrierter Bestandteil von Enterprise-Lösungen zunehmend wichtig. Die Positionierung des Internet Explorers in diesem Segment stellt für Microsoft daher sicher eine Priorität dar", so Lutz weiter.

Als Problemzone für Microsofts Internet Explorer erweist sich einmal mehr der deutsche Markt sowie Polen. Dort verzeichnet Firefox laut XiTiMonitor-Studie bereits Werte von bis zu 39 Prozent. Um ihre Ergebnisse abzusichern, haben die Marktforscher rund 96.000 Webseiten eine Woche lang beobachtet.

Schleppender Umstieg auf Internet Explorer 7
Momentaufnahmen anderer Institute haben in der Vergangenheit zwar leicht differierende Werte hervorgebracht, der Trend, dass mittlerweile ein Drittel der Europäer auf den Firefox zurückgreift, scheint sich aber zu bestätigen.

Auch der Launch des neuen Internet Explorer 7 hat die Aufwärtsbewegung des Firefox nicht stoppen können. XiTiMonitor zufolge verläuft zudem der Umstieg von IE6-User auf die neuere Version schleppend. So soll erst ein Drittel der ehemaligen IE6-Anwender bereits auf Version 7 umgestiegen sein.

Freitag, 13. Juli 2007

Toshiba: Zwei neue Highend-Notebooks

Der Computer-Hersteller Toshiba präsentiert zwei neue Notebooks: Das Qosmio G40-11L ist für den Einsatz als Multimedia-Station zuhause gedacht, das Satego X200-20O ist hauptsächlich für Gamer konzipiert.

Qosmio G40-11L
Das Notebook führt Toshibas neueste Generation der AV-Notebook-PC-Reihe ein und ist mit einem HD-DVD-Brenner ausgestattet. Es arbeitet mit einem mit Intel-Core-Duo-Prozessor T7300 mit einer Taktung von zwei GHz. Als Grafikkarte wurde die GeForce 8600M GT von Nvidia verbaut. Der Arbeitspeicher beträgt zwei GByte und ist auf vier GByte erweiterbar.

Die Festplatte des Qosmio G40-11L fasst 400 GByte. Das Notebook ist als LCD-Fernseher, Surround-Sound-System, HDD/DVD-Rekorder und als PC konzipiert. Das 17-Zoll-Display stellt 1.920 x 1.200 Pixel dar. Für den drahtlosen Zugang ins Internet bietet das Qosmio W-LAN mit den Standards 802.11a/g/n. Für die drahtlose Verbindung mit anderen Endgeräten steht Bluetooth zur Verfügung.

Das Qosmio G40-11L wiegt laut Toshiba fünf Kilogramm und misst 436 x 292 x 45 Millimeter. Das Multimedia-Gerät soll ab Ende Juli im Handel zu einem Preis von 3.299 Euro erhältlich sein.

Satego X200-20O
Das Satego ist speziell für Gamer konzipiert. Die rot-schwarz marmorierte Hülle soll Action ausdrücken. Im X200-20O hat Toshiba einen Intel-Core-Duo-Prozessor T7300 mit einer Taktung von zwei GHz verbaut. Wie beim neuen Qosmio G40-11L dient eine Nvidia GeForce 8700M GT als Grafikkarte. Der Arbeitsspeicher beträgt zwei GByte, die zwei Festplatten fassen insgesamt 240 GByte.

Auch ins Satego X200-20O hat Toshiba W-LAN und Bluetooth integriert. Der 17-Zoll-Monitor bietet eine Auflösung von 1.440 x 900 Pixel. Das Notebook misst 399 x 288 x 52 Millimeter und wiegt 3,2 Kilogramm. Das Satego soll ab Mitte Juli zu einem Preis von voraussichtlich 1.799 Euro im Handel erhältlich sein.

BBC will Konflikt mit Linux-Verband um Windows-basiertes Web-TV beilegen

Der britische TV-Sender BBC will den schwelenden Streit um seinen nur unter Windows lauffähigen Internet-TV-Dienst iPlayer durch ein Treffen mit kritischen Stimmen aus der Linux-Gemeinde entschärfen.

Das interne BBC-Trust-Gremium wolle das Gespräch mit dem Open Source Consortium (OSC) suchen, das eine Zugänglichkeit des am 27. Juli startenden Dienstes über sämtliche Betriebssysteme fordert und eine Beschwerde bei der EU-Kommission angedroht hatte (SAT+KABEL berichtete). Bisher sei diese nach Informationen der BBC aber nicht eingereicht worden. Die Gruppe lasse sich lediglich von Rechtsanwälten beraten, hieß es in einem Bericht von "BBC Online" am Freitag.

BBC-Technikchef Ashley Highfield unterstrich unterdessen erneut, der Dienst solle künftig allen Gebührenzahlern auf allen Plattformen zur Verfügung stehen. Um den Start nicht zu verzögern, habe man sich zunächst auf Windows XP als verbreitetstes System konzentriert. Versionen für Apple-Rechner sollen ab Herbst verfügbar sein, anschließend kümmere man sich um Windows Vista und mobile Endgeräte, sagte Highfield.

Der iPlayer-Dienst soll britischen TV-Zuschauern den kostenlosen Abruf von Serien und anderen Programminhalten ermöglichen (SAT+KABEL berichtete). Die Dateien können bis zu eine Woche nach Ausstrahlung im Fernsehen aus dem Internet geladen werden und dann dreißig Tage lang auf dem eigenen PC wiedergegeben werden. Dafür sorge ein spezielles DRM-Management. Werbung werde nicht eingeblendet, hieß es. Dafür soll sich die Datei nach einmaligem Anschauen automatisch löschen.

Die BBC will den auf Microsofts WMV-Dateiformat basierenden iPlayer-Service nach eigenen Angaben im Laufe des Jahres auch über Verlinkungen beim Videoportal YouTube und anderen Vertriebspartnern vermarkten. Außerdem sollen Vorschauen für neue Sendungen darüber abrufbar sein. Im Gespräch seien aktuell Partnerschaften mit MSN, dem Online-Angebot der Tageszeitung "Daily Telegraph" sowie AOL, Tiscali, Yahoo!, Blinkx und Bebo.

Offenbar fehlt dem Dienst zunächst nicht nur die Kompatibilität zum Apple-Betriebssystem, sondern auch zu neueren Microsoft-Umgebungen. "Versionen für Apple Macs und Microsoft Vista stehen hoch auf unserer Agenda", sagte Highfield. Außerdem wolle man mit Virgin Media im Laufe des Jahres den Dienst auch für Kabelkunden zugänglich machen und mittelfristig weitere TV-Anbieter involvieren. Auch Streaming-Funktionen sowie automatisierte Serien-Downloads sollen nachgerüstet werden.

Um den Einsatz des selbst gestrickten iPlayers für das Internet-Fernsehangebot des Senders gibt es seit Tagen massiven Streit. Weil die Software zunächst ausschließlich auf dem Mediaplayer des Microsoft-Konzerns basiert, warf das Open Source Consortium (OSC) dem Sender vor, Apple- und Linux-Nutzer systematisch auszusperren. Die gebührenfinanzierte BBC habe die Verpflichtung, allen Zuschauern ihr Programm anzubieten. Das gelte auch unabhängig des jeweils eingesetzten Betriebssystems und des Übertragungsweges, hieß es. Zuvor hatte OSC bereits bei der Medienregulierungsbehörde Ofcom interveniert.

Intel steigt bei 100-Dollar-Laptop ein

Der US-Chiphersteller Intel und die gemeinnützige Organisation One Laptop per Child (OLPC) arbeiten künftig zusammen. Der US-Chip-Hersteller erhält einen Sitz im Vorstand von OLPC.

Die Initiative des US-amerikanischen IT-Forschers Nicholas Negroponte hat zusammen mit dem Intel-Konkurrenten AMD und anderen Unternehmen ein Billig-Laptop entwickelt: Dieser tragbare Computer wurde unter dem Schlagwort 100-Dollar-Laptop bekannt. Tatsächlich liegen die Produktionskosten derzeit bei 170 Dollar. Erste Testgeräte des Laptops sind unter anderem in Brasilien im Einsatz. Dessen Regierung hat wie einige andere Staaten Interesse am Kauf von Laptops im großen Stil bekundet.

"Intel nimmt seinen Platz im OLPC-Vorstand als einer der weltweiten Technologieführer ein“, erklärte Negroponte. Das Ziel sei es, Kindern zu helfen. „Gemeinsam mit Intel können wir sicherstellen, dass eine maximale Anzahl an Laptops die Kinder dieser Welt erreicht.“

Intel selbst hat seinerseits ein billiges Laptop namens Classmate PC in Umlauf gebracht und ebenfalls Testgeräte herausgegeben – unter anderem in Brasilien. Der Classmate soll anders als der OLPC-Laptop jedoch auch kommerziell vertrieben werden. Das von Intel geförderte Produkt ist ab 200 Dollar zu haben. Der Chip-Konzern kooperiert bisher mit dem Software-Riesen Microsoft, der das Betriebssystem stellt - anders als OLPC: Das von Negroponte initiierte Vorhaben setzt auf die freie Betriebs-Software Linux.

Wenig Stromverbrauch, Internet übers Handynetz
Beide Rechner haben laut den Herstellern den Vorzug, mit vergleichsweise wenig Strom auszukommen. Der OLPC-Laptop arbeitet mit einem Mesh-Netzwerk: Mehrere Rechner können lassen sich per Funk zusammenschließen und können über dezentrale Server-Computer wiederum ans Internet angebunden werden. In Entwicklungsländern setzt Negroponte dafür auf die Kooperation mit lokalen Handynetz-Betreibern.

Dieses Projekt sorgte bei Negropontes OLPC zunächst für Ärger. Intel sei zu denselben Regierungen wie OLPC gegangen und habe um Zusammenarbeit geworben, sagte Negroponte WELT ONLINE, nach dem Motto: „Nehmt keine Million OLPC-Laptops, sondern lieber 10.000 von uns“. „Das hat einen großen, destabilisierenden Effekt“, sagte der frühere Professor an der US-Elite-Uni MIT. Negroponte warf Intel vor, mit dem eigenen Classmate-Projekt Kinder aus ärmeren Ländern „als Markt, nicht als Mission“ zu betrachten.

Jetzt hat sich der Konflikt der beiden konkurrierenden Hilfsprojekte anscheinend entspannt. „Unser Beitritt zu OLPC unterstreicht einmal mehr unser Engagement im Bildungssektor in den vergangenen 20 Jahren,“ sagte Intel-Vorstandschef Paul Otellini. „Wir sind davon überzeugt, dass Technologie bei der Erziehung und Ausbildung unserer Kinder im 21. Jahrhundert eine zentrale Rolle spielt.“

Intel hat nach eigenen Angaben bereits in 50 Ländern in Bildungs- und Erziehungsprojekte investiert. Der Classmate PC zählt demnach weiter zu den Vorzeige-Maßnahmen. „Das Projekt geht weiter“, sagte ein Sprecher von Intel WELT ONLINE. Intel trete hierbei ja nicht als Produzent auf, sondern habe Vorarbeiten geleistet und Studien finanziert. Der Computer selbst wird von Herstellern wie Asus und Quanta, die zugleich auch den 100-Dollar-Laptop bauen, in Serie hergestellt.

„Es ist wahrscheinlich, dass OLPC und Intel diese Vorteile nutzen“, sagte der Sprecher. Denkbar sei eine Zusammenarbeit beider Projekte bei den Folge-Designs der Billig-Computer – genau so wie bei der „Spezifikation“ der Geräte. Mit anderen Worten: Auch das 100-Dollar-Laptop könnte es künftig mit Intel-Chips und mit Hauptspeichern des Konkurrenten AMD geben.

Mittwoch, 11. Juli 2007

Windows Server 2008 kommt Ende Februar 2008

Microsoft will die finale Version seines Server-Betriebssystems Windows Server 2008 am 27. Februar 2008 auf einer Veranstaltung in Los Angeles veröffentlichen, sagte Kevin Turner auf der seit Dienstag laufenden Worldwide Partner Conference 2007 des Unternehmens. Turner ist Chef der Marketing- und Vertriebsabteilung bei Microsoft. Gleichzeitig will der Konzern auch den Microsoft SQL Server 2008 und Visual Studio 2008 vorstellen und weltweit auf den Markt bringen. Den Startschuss will Microsoft auf einer großen Veranstaltung am 27. Februar 2008 in Los Angeles geben.

Zu Neuerungen des Windows Server 2008 gehören die so genannte Network Access Protection (NAP), die Geräte mit mangelhaften Sicherheitseinstellungen wie einem fehlenden Virenscanner vom Netzwerk fernhalten kann. Auch der Zugriff auf bestimmte Gerätetype wie USB-Sticks lässt sich einschränken. Außerdem gehört zu den Neuerungen des Windows Servers 2008 der Webserver IIS 7.0 (Internet Information Server) und die so genannte Core-Installation – eine abgespeckte und schlanke Fassung des Betriebssystems.

Adobe: Patches für Photoshop und Flash Player

Der Hersteller Adobe hat für seine Produkte Flash Player und Photoshop CS2/CS3 Softwareaktualisierungen bereitgestellt. Sie schließen Sicherheitslücken, die Angreifer etwa mit präparierten Webseiten oder Dateianhängen an E-Mails ausnutzen können, um Schadcode einzuschleusen.

Im Flash Player 9.0.45.0 und vorherigen Versionen kann eine fehlende Eingabeprüfung zur Ausführung eingeschleusten Codes führen. Eine mangelhafte Überprüfung von http-Referern in Flash Player 8.0.34.0 und älteren Fassungen vereinfacht Cross-Site-Scripting. In Version 7.0.70.0 der Software für Linux und Solaris gibt es ein Sicherheitsproblem im Zusammenspiel mit Opera und Konqueror, das Adobe aber nicht näher erläutert. Adobe empfiehlt Nutzern der Software, auf die Version 9.0.47.0 zu aktualisieren, stellt aber auch Patches für weitere Versionen bereit.

Die Updates für Photoshop CS2 und CS3 beheben die von Marsu Ende April entdeckten Schwachstellen bei der Verarbeitung von manipulierten Bilddateien in den Formaten BMP, DIB, RLE und PNG, die Angreifern ebenfalls das Einschmuggeln beliebigen Programmcodes ermöglichen. Dazu muss der Anwender jedoch präparierte Bilder, etwa aus E-Mail-Dateianhängen, mit Photoshop öffnen. Die Patches für Windows und Mac OS X verlinkt Adobe in der Sicherheitsmeldung. Der Hersteller empfiehlt, das Update zügig einzuspielen.

Donnerstag, 5. Juli 2007

Skype erhält erweiterte Videofunktionen

Die aktuelle Beta-Version von Skype 3.5 kann Videos in Chats integrieren und Bewegtbilder über den Mood-Messenger austauschen. Damit soll die Unterhaltung über Videofilmchen vereinfacht werden. Zudem wurde die seit der Version 3.2 in der Windows-Ausführung von Skype zu findende Funktion "Video Snapshot" überarbeitet: Nun lassen sich Bilder und Videos von sich selbst und des Gesprächspartners während eines Telefonats machen. Die Aufnahme des Gesprächspartners ist aber erst nach seiner Einwilligung dazu möglich.

Zudem unterstützt Skype nun Videokameras, die über Firewire angesprochen werden und eine Übersicht informiert über die Neuerungen in der Software. An Skype sollen zahlreiche Fehlerkorrekturen vorgenommen worden sein, so dass die Software zuverlässiger und stabiler laufen sollte. Darüber hinaus wurden die mit der
ersten Beta-Version von Skype 3.5 eingeführten Neuerungen weiter überarbeitet.

Skype 3.5 steht als Beta-Version für die Windows-Plattform zum
Download bereit.

Mittwoch, 4. Juli 2007

Spezielle eBay-Edition von Firefox

Die eBay-Edition von Firefox enthält eine spezielle eBay-Sidebar, um jederzeit Gebote auf eBay verfolgen und abgeben zu können. Hierbei warnt die Sidebar auch, wenn ein Angebot ausläuft oder wenn man überboten wurde. Zudem steht eine Suchfunktion bereit, um eBay-Angebote leicht zu finden und bei allen Funktionen sollen spezielle Sicherheitsfunktionen eine sichere Transaktion gewährleisten.

"Mozilla hat sich immer darum bemüht, das Weberlebnis für seine Nutzer zu verbessern", sagte Christopher Beard, Vice President, Products and Marketing bei Mozilla. "Indem wir den eBay-Mitgliedern helfen, in ständiger Verbindung zu laufenden Angeboten zu bleiben, wo auch immer sie sich im Netz befinden, liefert Mozilla Verbesserungen für den Firefox-Browser, die eBay-Mitgliedern und Firefox-Nutzern noch bessere Online-Erfahrungen ermöglichen."

"EBay hat immer das Ziel verfolgt, seinen Mitgliedern einen einfachen und sicheren Online-Handel zu bieten. Die Firefox-eBay-Edition ist eine innovative Entwicklung, die dieses Bestreben unterstützt", meint Harald Eisenächer, Vice President und Chief Marketing Officer bei eBay in Deutschland. "Wir sind begeistert von der Zusammenarbeit mit Mozilla und der Möglichkeit, der großen Community von Firefox-Nutzern einen einfachen, sicheren und schnellen Weg bieten zu können, um eBay zu nutzen sowie bei Auktionen und anderen Angeboten auf dem neuesten Stand zu bleiben."

Die Firefox-eBay-Edition steht ab sofort kostenlos in deutscher Sprache zum Download bereit. Im März 2007 hatten Mozilla und eBay verkündet, künftig stärker zusammenzuarbeiten. Die spezielle eBay-Edition von Firefox ist das erste Resultat dieser Kooperation.

Freitag, 8. Juni 2007

DivX Pro & Converter kurzfristig kostenfrei erhältlich

DivX ist ein Video-Codec der vor einigen Jahren das Internet revolutionierte. Bei einer sehr hohen Bildqualität kommen DivX-Videos mit verhältnismäßig wenig Speicherplatz aus. Inzwischen hat sich das Projekt zu einer Firma gemausert, deren Codec in allerlei Produkten zu finden ist.

Jetzt machen die Entwickler von DivX ein unschlagbares Angebot. Für einen begrenzten Zeitraum wird die normalerweise 19,99 Euro teure Pro-Version der Software kostenlos zum Download bereit gestellt. Sie enthält nicht nur den Codec, sondern auch den sogenannten DivX Converter.

Damit lassen sich auf einfachste Weise Videos ins DivX-Format konvertieren. Das Werkzeug ist im normalen Paket zwar ebenfalls enthalten, die Laufzeit jedoch auf nur 15 Tage begrenzt. Auch diese kurzfristig kostenlose Version von DivX Pro enthält allerdings nicht das Converter-MPEG-2/DVD-Plug-In, welches für 9,99 Euro erworben werden muss.

Weitere Informationen & Download: DivX Pro Kostenlos

Google